Trotz Umzugs meiner Schwiegermutter an einen Ort, an dem sie den Vertrag nicht einhalten können, weil er außerhalb ihrer Reichweite ist, macht NetAachen seit Januar Probleme und zieht weiter die Gebühren ein.
Ich weiß zwar, dass ein Umzug allein nicht die Berufung auf das Sonderkündigungsrecht rechtfertigt, da beide Parteien verpflichtet sind, die vertragliche Laufzeit zu den vereinbarten Konditionen einzuhalten. Da es jedem aber frei steht, den Wohnort zu wechseln und der Anbieter die vertraglich vereinbarte Leistung am neuen Wohnort nicht erbringen kann, besteht meiner Ansicht nach hier ein Sonderkündigungsrecht.
Zuerst wollten sie gar keine frühzeitige Kündigung akzeptieren. Erst als ich fragte, was denn passiert, wenn einer stirbt, rückten sie mit der Option heraus, per Bestätigung vom Einwohnermeldeamt, dass der neue Wohnort der einzige ist, die Kündigung kulanterweise früher zu akzeptieren. Diese Bestätigung liegt inzwischen vor. JETZT sagen sie, die Kündigung müsse von meiner Schwiegermutter höchstpersönlich unterschrieben werden. Die alte Dame ist achzig und es ist immer schwer, ihr überhaupt klarzumachen, worum es geht: Wieso soll sie auch für einen Telefonanschluss bezahlen, den sie seit Dezember letzten Jahres nicht mehr nutzt.
Ich hatte für sie den Vertrag abgeschlossen, DAS ging alles ohne ihre Unterschrift. Bei der Kündigung wirft man uns jetzt einen Knüppel nach dem anderen zwischen die Beine, das dauert schon Monate und sie ziehen weiter Geld ein. Ich werde diese Firma niemanden empfehlen und jeden vor so unverschämten Halsabschneidern warnen! |